Der Austausch

BERLYON ist ein kooperatives Projekt zwischen zwei Städten, zwei schulischen Institutionen und um die dreißig fremdsprachen- und theaterinteressierten Schülern. Junge Berliner der Fritz Karsen Schule und die Schüler des Lycée St Just aus Lyon erhalten somit die Möglichkeit sich zu treffen und unter gegenseitiger Entdeckung gemeinsam ein Theaterprojekt auf die Beine zu stellen.

Lycée Saint Just

Beide Schulen stimmen in ihrer Motivation überein, ihre Schüler für andere Länder, Gesellschaften und Kulturen, insbesondere Europas, zu öffnen. Sie sind sich des Prädikats bewusst, das eine solche Erfahrung für die persönliche Entwicklung und Zukunft ihrer Schüler bedeutet. Zudem erhalten die Schüler die Chance durch den Austausch zwei Städte kennenzulernen, die reich an Geschichte und kultureller Varietät sind.

Fritz Karsen Schule

Der Austausch wird durch das DFJW (Deutsch- Französische JugendWerk), das sich seit mehr als fünfzig Jahren darum bemüht, das Zusammentreffen von jungen Menschen beider Länder zu ermöglichen, unterstützt sowie von den zwei Vereinen La Ménagerie e.V. und Clever e.V. organisiert.

La Ménagerie e.V. ist seit fünf Jahren die frankophone Theaterplattform in Berlin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die multidisziplinären Künstler der frankophonen Szene zusammenzuführen und in Kooperation zu vereinigen. Bestehend aus Projektträgern, Bühnenbildnern, Schauspielern, Regisseuren, Technikern und Pädagogen bietet sie Workshops, Erwachsenen- und Lehrerfortbildungen, sowie konkrete Schularbeit (z.B. Projektwochen) an. Zudem wird jedes Jahr ein französischsprachiges Theaterfestival von La Ménagerie organisiert.

BERLYON steht gänzlich im Zeichen der künstlerischen Ausbildung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die persönliche Entfaltung der Kinder und Jugendlichen zu ermutigen und ihnen so mehr Selbstvertrauen zu vermitteln. Das Projekt verfolgt insbesondere die Idee, die Landes- und vor allem auch die europäische Identität ins Bewusstsein zu rufen und des Weiteren die sprachlichen und sozialen Fähigkeiten der Schüler zu fördern, um so zu einem gemeinschaftlichen Projekt zu gelangen, in dem jeder seinen Platz findet. Denn letztlich kann ein Theaterprojekt nicht ohne die Verantwortung des Schülers und dessen Arbeit, die essentielle Motivation und Konzentration, die zum Gelingen des gemeinschaftlichen Projektes führen, entstehen. All diese Aspekte stehen im Zentrum der künstlerischen Ausbildung und präsentieren wichtige Qualitäten, die es zu entwickeln gilt um früher oder später ein besonderes Merkmal im Leben der Schüler darzustellen.

Das Projekt organisiert sich wie folgt: die französischen Schüler spielen auf Deutsch und die deutschen Schüler auf Französisch. Sie werden dabei von jeweils muttersprachlichen Theaterpädagogen unterstützt und in zwei Etappen an die Arbeit geführt. Die erste Etappe konzentriert sich auf theatralische Grundlagen zu Körper, Stimme, Konzentration und Dynamik. Die zweite Phase beschäftigt sich mit einem theatralischen Text, der von den Schülern und Theaterpädagogen gewählt wird.

Die fertige Arbeit wird anschließen zum ersten Mal im Mai 2014 in Lyon und anschließend ein zweites Mal in Berlin im Rahmen des FTFJ (Franzsösischsprachiges TheaterFestival Junior) präsentiert. Das Festival führt vom 31.Mai bis 07. Juni 2014 mehr als 120 Kinder und Jugendliche zusammen um die Arbeit von mehr als einem Jahr gemeinsam aufzuführen und zu bestaunen.

Kontakt : pedagogie@lamenagerie.org

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October 14, 2013 · 3:47 pm

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